2. Projekttreffen in Banbury, Großbritannien  -  21.03.-26.03.2010

Reiseberichte

Am Montagmorgen, den 22.03.2010 um 5.30 Uhr trafen wir uns, 4 Schüler und 3 Lehrer an der Kopernikus Realschule in Hennef. Nachdem das Gepäck im Transporter verstaut war, begann unsere Fahrt Richtung Flughafen. Dieser war in Weeze nahe Düsseldorf. Die Fahrt dorthin dauerte knapp 2 Stunden, jedoch verging diese Fahrtzeit schnell, da einige von uns noch geschlafen haben. Nachdem wir am Flughafen in Weeze angekommen waren und anschließend 1 Stunde warten mussten, da unser Schalter noch nicht offen war, checkten wir gemütlich ein. Da unser Flieger erst um 11 Uhr los ging und wir um 9 Uhr schon an dem Gate waren, überbrückten wir diese 2 Stunden mit Plaudereien, essen und einer guten Tasse Kaffee. Schließlich war es soweit. Wir konnten alle in den Flieger einsteigen, der dann ohne weiteres gestartet ist.
Der Flug, der 45 min gedauert hat, war bis auf die Landung in Birmingham, die turbulent verlief, in Ordnung. Nachdem wir ausgecheckt hatten, kamen die ersten Probleme. Die Spanier, mit denen wir uns eigentlich hätten treffen müssen, sind nicht erschienen. Anscheinend war die Maschine zu spät, sie sollte dann 1 Stunde später eintreffen. Um dies erst mal zu verdauen, begab sich unsere Gruppe Richtung Burger King.
Als dann später die Spanier zu uns gestoßen sind, haben wir uns begrüßt, und zwar auf eine merkwürdige Art und Weise (also meiner Meinung nach). Jede der Spanierinnen kam zu einem hin und küsste einen. Ich war zuerst geschockt, da ich so was zuvor nie gemacht hatte, aber für die Spanier war so etwas selbstverständlich.
Nach der Begrüßung mit merkwürdigen Küsschen gingen wir zum Bahnhof, um von dort aus nach Banbury zu fahren. Da trat dann das 2te Problem auf. Die Spanier mussten vor Ort die Tickets für die Bahn kaufen, hatten aber Probleme mit ihren Kreditkarten. Als dies dann endlich geklärt war, stiegen wir in den nächsten Zug ein.
In Banbury angekommen wurden wir von Miss Foster (der britischen Ansprechpartnerin für das Comenius Projekt) in einem Transporter abgeholt und dann zu Schule gebracht.
An der Highschool angekommen begrüßten uns britische Schüler, die einen sehr vernünftigen Eindruck machten (das lag aber wahrscheinlich daran, das sie elegante Uniformen anhatten).
Zuerst wurden wir in den „Bühnen-Raum“ gebracht, wo wir mehrere Kennenlernspiele gemacht haben. Danach wurden wir dann den Gastfamilien zugeteilt und fuhren anschließend zu ihnen nach Hause und konnten dort unser Gepäck ablegen. Am Abend trafen sich alle Comenius Schüler von Spanien, Norwegen, England und Deutschland in der Schule, wo wir eine Art „ Nahrungs-Kultur-Austausch“ machten, z.B. brachten die Norweger Rentier mit oder die Spanier mehrere Sorten von Salamis oder die Engländer ihre „britischen“ Kekse. Wir dagegen hatten Gummibärchen und Wurst am Start. Der Abend verlief recht angenehm, jedoch waren alle froh, später in ihrem neuen „Austausch-Bett“ zu liegen.

Michael Simonides, 10a

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Am Dienstag, den 23.03.2010 waren wir, die Comeniusgruppe, fast den ganzen Tag in der Schule.
Als wir in der Schule ankamen,haben wir die anderen Comeniusschüler getroffen. Dann hat es geklingelt und wir mussten mit unseren „Buddies“ in den Unterricht gehen. Der Unterricht war ein bisschen anders als in Deutschland, aber es war interessant. Nach dem Unterricht hatten wir 15 Minuten Pause. Nach der Pause ging die ganze Comeniusgruppe in einen Raum, wo jedes Land seine Präsentationen  vorstellte. Manche haben Videos von ihrer Schule und von ihrer Stadt gemacht.
Nach den Präsentationen konnten die Gastschüler in der Mensa zu Mittag essen. Nach dem Mittagessen gingen wir alle, Comeniusschüler und -lehrer, in einen Raum, wo wir eine Aufgabe bekommen haben, in Gruppen ein Kostüm aus „Müll“ und Resten zu kreieren. Alle hatten tolle Ideen und alle haben sich Mühe gegeben. Nachher mussten alle Gruppen ihre Kostüme vorstellen und 2 Mütter von den englischen Schülern haben die Kostüme bewertet. Es gab Preise,wie Süßigkeiten und Bleistifte.
Nach der Modenschau gingen wir in die Stadt, um eine Rallye durch die Stadt rund um das Banbury Cross zu machen. Es hat geregnet und wir hatten wenig Zeit, sodass wir nicht die ganzen Fragen beantwortet haben. Als alle Schüler wieder an dem Treffpunkt ankamen,wurden wir von den Eltern der englischen Schüler abgeholt.

Antonia Wasenmüller, 9b

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Der Mittwoch, 24.03.2010 begann mit einem Ausflug zum Warwick Castle. Dies ist eine mittelalterliche Burg, die man auf eigene Faust besichtigen und erkunden konnte. Unter der Burg liegt der so genannte „Castle Dungeon“. Dabei handelt es sich um eine Art Kerkerrundgang, in dem das Personal versucht, die Besucher zu erschrecken und zu verängstigen. Dabei wurde die Gruppe in zwei geteilt, da wir alle nicht auf einmal hinein durften. Nachdem auch die letzte Gruppe durch den Dungeon gestolpert war, machten wir uns wieder auf den Weg zurück zur Schule
Als wir gegen Mittag mit dem Bus dann wieder an der Banbury School ankamen, haben wir uns in 2 große Science-Fachräume begeben, um dort mit dem Projekt „Dragon’s Den“ zu beginnen. Dabei handelt es sich um eine britische Fernsehshow, in der Personen (nach deren Meinung) nützliche Erfindungen gemacht haben und es der Welt durch diese Show vorstellen wollen bzw. können. Gefallen der Jury die Erfindung, investieren sie in das Gerät, um es letztendlich auf den Markt bringen zu können. In der ähnlichen Fassung haben wir es auch unter den Schülern gemacht. Die ganzen Schüler wurden in 6 oder 7 kleinen Gruppen geteilt, um zusammen eine Erfindung zu basteln. Als dies nach etwa einer bis zwei Stunden vollendet war, wurde es den Lehrern in der „Wykham Hall“ (großer Saal) vorgestellt. Dabei gab es auch Preise für die besten Erfindungen zu vergeben.
Als es dann draußen langsam dunkel wurde, begaben wir uns in ein Kino, um uns den Film „Alice in Wonderland“ (in Originalsprache!) anzusehen. Als der Film zuende war, verließen wir das Kino, um wieder zurück in die Gastfamilien zu fahren und uns auf den nächsten Tag vorzubereiten.

Marcel Boese, 9a

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Am Donnerstag, den 25.03.2010 sind wir mit unseren Gastschülern für eine Schulstunde in den Unterricht gegangen. Wie jeden Tag gab es eine ungefähr 15-minütige Anwesenheitskontrolle. Die erste richtige Unterrichtsstunde fängt um 9:05 Uhr an und endet um 10:00 Uhr. Danach sind wir um ca. 10:15 Uhr nach Oxford abgefahren.
Um ca. 11:15 Uhr sind wir am ’Natural History Museum’ in Oxford angekommen. Im Museum konnten wir uns die ausgestellten Tiere ansehen, aber wir mussten auch Aufgaben erledigen. In einer Gruppe von mindestens 2 Schülern sind wir durch das Museum gelaufen und hatten 10 Minuten Zeit, um die gestellten Aufgaben zu erledigen. Um 12:45 Uhr waren wir mit dem Museumsbesuch fertig und haben uns in den Park gesetzt und eine kleine Pause gemacht. Ungefähr eine halbe Stunde später haben wir uns alle in 3 Gruppen für die Oxford-Tour aufgeteilt. Diese Tour ging bis ca. 15:00 Uhr. Bei der Tour sind wir zu den berühmten Oxford-Colleges gegangen und dort wurde uns vieles erklärt. Wir waren auch an den Stellen, wo manche Szenen für den Film ’Harry Potter’ gedreht wurden. Eigentlich war die Besuchszeit vorbei, aber wir haben eine Ausnahme bekommen.
Nach dieser Tour konnten wir eine Stunde machen, was wir wollten. Natürlich gingen die meisten einkaufen, um ein paar Andenken oder Geschenke für die Familie mitzubringen. Da wir um 16:30 Uhr wieder zurück nach Banbury fahren mussten, hatten wir für das Einkaufen nur wenig Zeit.
Nach der Ankunft in Banbury hatten wir für ca. 15 Minuten Freizeit. Manche haben die Zeit genutzt, um etwas zu essen und andere, um noch mal schnell durch die Geschäfte zu laufen. Nach dieser kurzen Pause sind wir Schüler und Lehrer aus Spanien, Norwegen, England und Deutschland zum Bowlen gegangen. Es war richtig cool und die Gewinner haben einen kleinen Preis bekommen. Wer wollte, konnte danach noch Pizza essen gehen. Ms. Foster, die alles geleitet hat, hat jedem Schüler eine Pizza oder eine Pasta und ein Getränk spendiert.

Sophie Risto, 10b

 

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Die Rückreise am Freitag, 26.03.2010 verlief etwas ruhiger als die Hinfahrt. Am Morgen wurden alle Deutschen an den Banbury-Bahnhof gebracht. Nach einem kleinen Abschied von den Gastfamilien fuhren wir anschließend zurück zum Birminghamer Flughafen, wo wir noch 1 Stunde Aufenthalt hatten. Der Flug war ebenso wie auf dem Hinflug ohne weitere Probleme bis auf ein schreiendes Baby, das relativ laut war. Nach der Landung sind wir ausgecheckt und durften anschließend durch mehrere Staus nach Hause fahren.

Michael Simonides, 10a

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Gesamteindruck

Das Comenius-Treffen in Banbury, England, hat uns insgesamt sehr gut gefallen.
Wir haben sowohl die Stadt als auch Land und Leute kennen gelernt. Auch die Partnerschule konnten wir erkunden und sind dort herzlich aufgenommen worden. Wünschenswert wären Einblicke in den Unterrichtsalltag zum Beispiel durch Unterrichtsbesuche für uns Lehrer.
Die von der Partnerschule geplanten Projekte im Rahmen von Comenius waren für die Schülerinnen und Schüler kreativ, effektiv, alltagsbezogen und lernintensiv gestaltet. Auch die zuvor durchgeführten Kennenlernspiele fanden großen Anklang.
Das Freizeitprogramm war gut organisiert und abwechslungsreich gestaltet, vor Ort stand uns allerdings jeweils zu wenig Zeit zur Verfügung.
Alles in allem können wir jedem empfehlen am Comenius-Projekt teilzunehmen.

Fr. Arnold / Fr. Rühlmann