Kompetenzcheck an der Kopernikus-Realschule Hennef

Ein Team vom Bildungsinstitut der Rheinischen Wirtschaft führte im Auftrag des Rhein-Sieg-Kreises eine Test- und Beratungseinheit für alle SchülerInnen der Klassen 8 vom 06.09-10.09. 2010 an der Kopernikus- Realschule durch.

Mit Spannung erwarteten die SchülerInnen ihre Einzelauswertung. Aber diesmal standen keine Noten unter Klassenarbeiten, es waren auch keine Lehrerinnen, die Ergebnisse bekannt gaben. Statt dessen wurden alle SchülerInnen der Jahrgangsstufe 8 im Einzelgespräch über ihre Ergebnisse informiert. Im Beratungsgespräch erhielten sie Tipps zur Ausbaufähigkeit ihrer Stärken und wie sie mit Schwächen in Zukunft umgehen sollten.

Logisches Verständnis, Konzentrationsfähigkeit, Wortschatz und rechnerische Fähigkeiten wurden ebenso getestet wie Leistungsbereitschaft, Kommunikationsverhalten, Teamfähigkeit und Konfliktfähigkeit. Sogar feinmotorische Übungen standen auf dem Programm, welches unter Aufsicht des „Checkerteams“, bestehend aus Pädagogen und Psychologen in der Woche vom 06.09.-10.09.2010 durchgeführt wurde. Nach der schnell erstellten Auswertung, wurden die SchülerInnen noch am gleichen Tag beraten. Ziel der Beratung sollten Orientierungspunkte sein. Einfach die Antwort auf die Frage: “In welche berufliche Zukunft könnten mich meine Fähigkeiten führen und was muss ich noch dafür tun?“

Nach der 8. Klasse sind es weniger als 24 Monate bis unsere SchülerInnen die Schule verlassen. Deshalb sollen sie jetzt schon anfangen sich zu orientieren. Das verschafft mehr Selbstvertrauen und Sicherheit beim Übergang von der Schule zum Beruf. Dies hat Frau Grommes als Vertreterin des Rhein-Sieg-Kreises mit deutlichen Zahlen belegt und gemeinsam mit Herrn Vogel vom BRW am 03.09.2010 bei einer Infoveranstaltung Eltern, SchülerInnen und beteiligten KlassenlehrerInnen erklärt.

Am Ende der einwöchigen Test- und Beratungseinheit kann man sagen, dass es den SchülerInnen Spaß gemacht hat. Jeder bekam sein Testergebnis in Form einer Mappe ausgehändigt. Die Einzelberatungen wurden interessiert angenommen  und trotz der Anstrengung schien es den SchülerInnen offensichtlich sehr wichtig zu sein, was die Mitarbeiter des BRW feststellten und welchen Rat sie ihnen mit auf den Weg gaben.

Ellen Bollig (BOB)